Trudsøe Trock
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17/5 2006
3.C Tysk Højniveau
Virum Gymnasium
Acht Neun Siebenundsiebzig
1. Übersetzung
In der folgenden fiktiven Geschichte treffen wir einen 42-jähringen Mann, der bei seinem kranken
Vater im Elternhaus auf Besuch ist. 25 Jahre früher hatten sie miteinander eine ernstliche
Auseinandersetzung. Die Ereignisse des Herbsts 1977 in Deutschland bilden einen Hintergrund
ihres Konfliktes.
In den siebziger Jahren war Deutschland von ungestümen Konfrontationen zwischen dem Staat und
der Terrorgruppe RAF geprägt. Die Terroristen hatten den einflussreichen Arbeitgeberpräsidenten,
den sie als Symbol des reinen Kapitalismus betrachteten, zu entführen lange geplant. Im September
1977 nahmen sie ihn in einer außerordentlich dramatischen Aktion als Geisel. Durch die
Geiselnahme wünschten sie zu erzwingen, dass ihre Genossen von dem Gefängnis entlassen
wurden, aber es gelang ihnen nicht.
Im Text hören wir von dem, was damals passierte, und welche Folgen die Konfrontation zwischen
dem Vater und dem Sohn zog.
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Die Kurzgeschichte „Acht Neun Siebenundsiebzig“ des Schriftstellers Sobo Swobodnik erschien im
Jahre 2004 in der Novellensammlung „Die grünen Hügel Afrikas und andere Erzählungen. Die
Sisyphosse. Eine Bücherreihe“.
Die Hauptperson ist ein 42-jähriger Mann, Hans, der vor 25 Jahren wegen einer heftigen
Meinungsverschiedenheit zwischen ihm und seinem Vater seine Heimat verließ. Eines Tages hört er
auf dem Anrufbeantworter wieder die Stimme seines Vaters, die ihm erzählt, dass die Tage des
Vaters zu dem Ende neigen. Der Vater hat den Wunsch, wieder seinen Sohn zu sehen. Hans, der
von seinen Eltern seit 25 Jahren getrennt gelebt hat, ist im Zweifel darüber, entweder er den
Wunsch des Vaters folgen soll, oder ihn immer noch zu ignorieren. Die Mitmenschlichkeit Hans
besiegt aber seine Wut, und er beschließt sich, nach dem Ort zu fahren, in dem das Sterbebett seines
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