Tysk
Oversættelse: Nachbarn
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Nachbarn
Herr Schmidt und Herr Braun hatten ein gutes Nachbarverhältnis. Aber plötzlich eines Tages, ohne dass Braun den Grund kannte, war Schmidt böse auf ihn. Braun ging zu Schmidt, um ihn nach dem Grund für seinen Ärger zu fragen.
Als Schmidt die Tür öffnete und Braun sah, schloss er sie sofort wieder, ohne dass er ein Wort gesagt hatte.
Ein paar Tage später, erblickten sie sich auf der Straße, und Schmidt ging augenblicklich auf die andere Straßenseite anstatt zu grüßen. Braun ärgerte sich darüber. Er fand Schmidt zu alt, um sich wie ein Kind zu benehmen
Braun wollte das nicht akzeptieren, und versuchte herauszufinden, was passiert war. Es musste möglich sein, eine Erklärung zu finden. Er rechnete damit, dass der Sohn Schmidts, Theo, ihm vielleicht helfen konnte. Er sorgte dafür, am nächsten Abend als Theo nach hause kam, auf dem Bürgersteig zu sein.
Er bat ihn mit reinzukommen und ein Bier zu trinken. Der junge Mann war darüber verwundert, dass der Nachbar plötzlich so liebenswürdig war, aber ging mit ihm.
Während sie ihre Biere tranken, erzählte Braun davon, was er mit dem Vater Theos erlebt hatte. Theo sagte dann folgendes „mein Vater hat einen Brief, mit der Aufforderung, sein Haus zu verkaufen, und aus dem Viertel verschwinden, so dass die Nachbarn ihn loswerden. Unter dem Brief steht der Name Braun, und mein Vater zweifelt nicht daran, dass er echt ist.“
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Svar #1
29. marts 2006 af danielruhmann (Slettet)
jeg kan se, at der er en smule at rette. Hvis jeg kan få lov at se din tyskstil Malaschewski, så skal jeg nok give dig en rettelse?:)
Herr Schmidt und Herr Braun hatten ein gutes Nachbarverhältnis (ordet findes ikke). Aber plötzlich eines Tages, ohne dass Braun den Grund kannte, war Schmidt böse auf ihn. Braun ging zu Schmidt, um ihn(,) nach dem Grund für seinen Ärger zu fragen. --> um ihn zu fragen, weshalb er auf ihn sauer war.
Als Schmidt die Tür öffnete und Braun sah, schloss er sie sofort wieder, ohne dass er ein Wort gesagt hatte. --> ohne ein Wort gesagt zu haben...
Skal nok tage resten, hvis.... ja, se toppen af dette indlæg:)
Svar #2
29. marts 2006 af danielruhmann (Slettet)
Svar #3
29. marts 2006 af Calem (Slettet)
Fik også Ärger som glose, derfor præcis dette valg af sætning. (Samholdt med, at det er en oversættelse, og derfor gerne skal være så tekstnært som muligt).
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Naturligvis må du gerne se min Malachewski :o) - jeg fik 11, dog med pil ned, fordi jeg havde enkelte tekstforståelsesfejl (læsten den vidst lidt for hurtigt!) - samt at der er nogle få andre fejl i. Men here it comes
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Der ehemalige Schlosser Siegfried Malaschewski wurde um 1940 in Ostpreußen geboren. Seine Kindheit war sehr schwer, da er seine Mutter bei der Geburt verlor. Auch Siegfrieds Vater verschwand, weil der Krieg ihn zwang, an die Front zu gehen. Damit waren Siegfried und seine älteren Geschwister auf sich selbst angewiesen. Wir befinden uns während des Krieges, wo viele Kinder in jämmerlichen Verhältnissen leben müssen, die natürlich auch für die Malaschewski gelten. Er wurde auf einem Viehwagen gesetzt, der ihn nach Westen beförderte. Weit kam er nicht: Ein sowjetischer Soldat zerstörte Malaschewskis Koffer, weshalb er auch von seinen Geschwistern getrennt wurde.
Er verbrachte seine Jugend in verschiedenen Heimen, bevor er sich bei seinen Pflegeeltern in dem Dorf Hötensleben in Sachsen-Anhalt niederließ. Es war eine großer Veränderung im Verhältnis zu seinem früheren Leben: Ein Alltag mit täglichem Schulbesuch und einer Arbeit in der Landwirtschaft. Obwohl er keine Ferien bekam, war er trotzdem froh – der ständige Alltag mit ‚richtigen’ Eltern gefiel ihm. Sicher auch deswegen floh er nicht nach Westen, obwohl er die Chance bekam. 1952 wurde die Grenze zum Westen offiziell geschlossen, trotzdem hätten die Leute die Möglichkeit nach Westen zu fliehen. Erst 1974 wurde es laut Malaschewski ganz unmöglich zu fliehen. Das Erwachsenleben kam, und Malaschewski fand Arbeit als Schlosser und eine schöne Frau, mit der er Kinder bekam. Sie arbeitete sowohl als Friseuse als auch im Armaturenwerk Hötensleben und verdiente so, zusammen mit Siegfried Malaschewskis Einkommen, genug Geld, um für die Familie ein Haus und ein Auto kaufen zu können.
Die deutsch-deutsche Grenze bei Hötensleben wurde sehr scharf gehütet, was bedeutete, dass sie sowohl vom Westen als der DDR getrennt wurden. Es war den Einwohnern ganz unmöglich nach Westen zu fahren, aber sie hatten auch Schwierigkeiten jemanden aus der DDR ins Dorf einzuladen, wegen der großen Sicherheitsmaßnahmen, die getroffen wurden.
Malaschewski erzählt von seltsamen Regeln, die die Behörde der DDR eingeführt hatten: Wenn die Bürger Hötenslebens Besuch bekamen, musste das Auto der Besucher versteckt werden. Es war auch verboten, nachts Leitern auszulegen.
Siegfrieds Vater starb nicht im Krieg, wie Siegfried geglaubt hatte – 27 Jahre später trafen sie sich wieder. Dem Vater wurde berichtet, dass alle seine Kinder an Typhus gestorben waren. Dieses war natürlich nicht der Fall, und als er Siegfried und seinem Bruder gegenüberstand, erkannte sein Vater sie wieder.
3.b
Malaschewski sagt „Ich kann den jungen Leuten nicht sagen: Die Welt ist schön. Das kann ich nicht“ – es kommt daher, dass er mit dem Faktum, dass diese Mauer Leute von der Freiheit getrennt hat, bekannt ist. Wenn Leute versuchten nach Westen zu fliehen, wurden sie geschossen. Vielleicht hatten Freunde von ihm den Versuch ohne Erfolg gemacht, und darum wurden sie umgebracht.
Es ist sehr schwierig für einen Menschen zu begreifen, was in der früheren DDR mit Leuten passierte, die den Versuch unternahmen nach Westen zu fliehen. Entweder wurden sie erschossen, oder ins Gefängnis gebracht, wo man sie folterte. Nach dem Krieg hofften die Leute auf Freiheit und Demokratie, stattdessen löste ein totalitärer Staat den anderen ab.
Das Grenzdenkmal personifiziert die beschränkte Freiheit, die die DDR-Bürger hätten. Jetzt da er pensioniert ist, führt er Leute durch diesen Boulevard der zerbrochenen Träume – hier ekelt er sich noch einmal vor den Grausamkeiten.
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Svar #4
29. marts 2006 af danielruhmann (Slettet)
hehe, på dansk findes naboforhold jo heller ikke, hvilket den danske tekst skriver. Det hedder et naboskab:)
Her er mine rettelser/forslag:
Herr Schmidt und Herr Braun hatten ein gutes Nachbarverhältnis (eine gute Nachbarschaft).
Aber plötzlich eines Tages, ohne dass Braun den Grund kannte, war Schmidt böse auf ihn (auf ihn böse).
Braun ging zu Schmidt, um ihn nach dem Grund für seinen Ärger zu fragen.
Als Schmidt die Tür öffnete und Braun sah, schloss er sie sofort wieder, ohne dass er ein Wort gesagt hatte.
Ein paar Tage später/,/ erblickten sie sich auf der Straße, und Schmidt ging augenblicklich auf die andere Straßenseite anstatt zu grüßen.
Braun ärgerte sich darüber (oder: Darüber ärgerte sich Braun).
Er fand Schmidt zu alt (oder: Ihm erschien Schmidt zu alt), um sich wie ein Kind zu benehmen
Braun wollte das nicht akzeptieren, und versuchte herauszufinden, was passiert war.
Es musste möglich sein, eine Erklärung zu finden.
Er rechnete damit, dass (ihm) der Sohn Schmidts, Theo, /ihm/ vielleicht helfen konnte.
Er sorgte dafür, am nächsten Abend als Theo nach hause (Hause) kam, auf dem Bürgersteig zu sein.
(oder: Daher sorgte er dafür, auf dem Bürgersteig zu sein, als Theo am nächsten Abend nach Hause kam)
Er bat ihn (darum)(,) mit (ihm) (he)reinzukommen und ein Bier zu trinken.
Der junge Mann war darüber verwundert, dass der Nachbar plötzlich so liebenswürdig war, aber ging mit ihm.
Während sie ihre Biere tranken, erzählte Braun davon, was er mit dem Vater Theos erlebt hatte (habe).
Theo sagte dann folgendes(:) „mein (Mein) Vater hat einen Brief (erhalten), mit der Aufforderung (dazu), sein Haus zu verkaufen, und aus dem Viertel (zu) verschwinden, so dass (ihn) die Nachbarn /ihn/ loswerden. Unter dem Brief steht der Name Braun, und mein Vater zweifelt nicht daran, dass er echt ist.“
Svar #5
29. marts 2006 af danielruhmann (Slettet)
-->
ohne ein Wort gesagt zu haben
Svar #6
29. marts 2006 af Calem (Slettet)
Reinkommen er endnu en glose jeg har fået - så jeg benyttede mig bare af den, selvom hereinkommen også lød bedre i mine ører.
Sætningen: 'Während sie ihre Biere tranken, erzählte Braun davon, was er mit dem Vater Theos erlebt hatte (habe).' står der i den danske tekst 'havde oplevet', altså en pluskvamperfektum.
Jeg kan godt rette mine fejl i Malaschewski-stilen, hvis du gerne vil have den helt fejlfrit (hvadenten du så måtte bruge den til ;o)).
Grüß Gott
Svar #7
29. marts 2006 af danielruhmann (Slettet)
reinkommen er jo bare umgangssprache for hereinkommen:-) Går ikke ud fra, at din lærerinde vil ha slang.
erlebt habe --> jamen det ved jeg godt, men hvordan ser "haben" ud i nutidskonjunktiv 3 person sing.?:)
Du behøves ikke rette noget i din stil, har læst den, og har fået det ud af det, jeg gerne ville have:) så mange tak...
Ha en go aften..
Svar #8
29. marts 2006 af Calem (Slettet)
Ahh, konjunktiv - hhvorfor havde jeg ikke lige spottet den! Tak igen.
Har Frier også postet den herinde, eller hvorledes? Han får ikke lov at stjæle mine point ;o)
Svar #9
29. marts 2006 af danielruhmann (Slettet)
Han stjæler ikke dine point, bestemt ikke. Han har arbejdet selvstændigt med den:)
Jeres lærerinde skulle nødigt blive nazi-agtig, hvis I nu lavet noget ballade:)
Konjunktiven er dog lidt et tvivlsspørgsmål... Prøv lykken med "habe", måske godtager din lærer den...
Svar #10
29. marts 2006 af Calem (Slettet)
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