Tysk
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02. maj 2006 af
Horse (Slettet)
Der Teppichtempel
Die Übersetzung:
Der deutsche Verfasser Peter Härtling hat mit seinem Roman ”Grosse, kleine Schwester” eine Familie im 20. Jahrhundert geschildert. Er lässt die private und die politische Geschichte zu einem interessanten und spannenden Zeitbild verschmelzen. Auf diese Weise gewinnt der Leser einen guten Einblick darin, wie sich das Leben sich durch 3 Generationen formte.
Die Episode im folgenden Textauszug geht während des ersten Weltkriegs in Mähren. Das Gebiet gehört heute Tschechien, aber damals war es ein Teil des Kaiserreichs Österreich-Ungarn. Obwohl wir uns im Jahr 1917 befinden, merken die 2 Schwestern gar nicht, dass es Krieg herrscht. Sie leben ein ziemlich sorgloses Leben in einer bürgerlichen deutschen Familie. Die Eltern haben ein tschechisches Dienstmädchen Zdenka angestellt, das sich unter anderem um die pflege der Mädchen zu kümmern hat
Die Darstellung.
An jenem Tag haben Ruth und Lea Schulfrei und sie werden von Zdenka in den Park geschickt. Unterwegs treffen die Mädchen den Jungen Anton, vor dem die beiden Angst haben. Die ältere und vernünftigere Schwester Ruth ist sicher, dass ihre Mutter den beiden Schwestern verbieten würde, dass sie etwas mit Anton zu tun hätten, während die jüngere und impulsivere Schwester Lea sie sofort dem Jungen verrät.
Dem Jungen gelingt es die Mädchen dazu zu überreden mitzukommen und er bringt sie in in eine Höhle hinunter, wo ein großes Lager gestohlener Teppiche gesteckt wird. Die Mädchen sind zu dieser Zeit preisgegeben, denn sie haben sich erlaubt, mit dem Jungen zu gehen. Er erzählt den Mädchen eine findige Geschichte über die Teppiche:
Sein Vater sei Seemann in Triest und habe die Teppiche von einem Freund in Afrika bekommen und der Vater werde nach seiner Heimkehr die Teppiche verkaufen.
Nach dem ersten Besuch der Mädchen in der Höhle ist bei ihnen eine Sehnsucht geweckt, in die Höhle zurückzukommen. Ihr Besuch zwei Tage später wird ihnen aber ein entsetzliches Erlebnis, denn der Junge lässt sich nackt ausziehen, wonach er auch selber auszieht, was einen Schrecken tief in den Mädchen setzt.
Beim ersten Treffen betrachten die Mädchen Anton als einen „Gassenbub“, der übel riecht, aber „Er führte sie, verführte sie. “ Er ist also ein Symbol der unbekannten Finsternis, nach der die Mädchen sich unbewusst sehnen
„Er war ein Gassenbub, und vielleicht darum weckte er in ihr Erwartungen, die sie [Ruth] sich nicht erklären konnte, denn er war mit all dem behaftet, vor dem die Mutter sie immer wieder warnte.“
Die „Triebschwester“ Lea besiegt also die Vernunftschwester Ruth, die sich aber auch nach dem Gefährlichen sehnt und die beiden Schwestern folgen dem Jungen in die Höhle hinunter.
Als die Mädchen den Jungen erleben, er fahren sie, dass er einen Teppichschatz hütet. Dieser Schatz könnte das Unbekannte symbolisieren, das die Mädchen sehen – die frühere „Vernunftschwester“ Ruth lügt sogar, wenn sie ihm sagt, dass es ihnen erlaubt ist, sich mit ihm zu befinden.
Nach dem Vorfall, wo die Mädchen und Anton zusammen nackt gewesen sind, ist ihre Beziehung zu ihm zerrüttet worden. Er hat versucht sich auf den Mädchen aufzudrängen und sie haben dann das Unbekannte gesehen und abgelehnt.
3.b
Die zwei Mädchen und ihr Verhältnis entwickeln sich durch die Geschichte. Am Anfang ist Lea impulsiv, während Ruth ihre Aufmerksamkeit auf ihr Gewissen richtet: „Ruth war sicher, Mutter würde ihnen den Umgang mit ihm verbieten“
Es macht deswegen Sinn, wenn man die Schwestern als zwei Seiten derselben Person betrachtet. Ruth ist ein Symbol des Über-ichs, das die Triebe unterdrückt: Mit ihrem Gewissen entschuldigt sie sich, dass es schlecht wäre, wenn sie und ihre Schwester mit dem Jungen gingen. Mit ihren undurchdachten Äußerungen und Taten symbolisiert Lea inzwischen das Es – somit sind die Schwestern gemeinsam eine Person.
Nachdem die Mädchen vom Jungen in die dunkle Höhle – ein Symbol der unbearbeiteten und verborgenen Gefühle der Mädchen – gebracht worden sind, hat sich zwischen den Schwestern ein Gleichmut erschienen. „“Und du?“ fragten Ruth und Lea wie aus einem Mund.“
Ruth ist nicht mehr so behutsam, als sie vorher gewesen ist und Lea ist nicht mehr das impulsive Mädchen, das frisch von der Leber weg redet.
Meiner Meinung nach hat diese Art freudianisches Rotkäppchenlesen der Geschichte, wo man den Jungen als den Wolf ansehen könnte, erklären können, an welchen Kreuzwegen ein Mädchen während ihres Aufwachsens stehen könnte.
Die Übersetzung:
Der deutsche Verfasser Peter Härtling hat mit seinem Roman ”Grosse, kleine Schwester” eine Familie im 20. Jahrhundert geschildert. Er lässt die private und die politische Geschichte zu einem interessanten und spannenden Zeitbild verschmelzen. Auf diese Weise gewinnt der Leser einen guten Einblick darin, wie sich das Leben sich durch 3 Generationen formte.
Die Episode im folgenden Textauszug geht während des ersten Weltkriegs in Mähren. Das Gebiet gehört heute Tschechien, aber damals war es ein Teil des Kaiserreichs Österreich-Ungarn. Obwohl wir uns im Jahr 1917 befinden, merken die 2 Schwestern gar nicht, dass es Krieg herrscht. Sie leben ein ziemlich sorgloses Leben in einer bürgerlichen deutschen Familie. Die Eltern haben ein tschechisches Dienstmädchen Zdenka angestellt, das sich unter anderem um die pflege der Mädchen zu kümmern hat
Die Darstellung.
An jenem Tag haben Ruth und Lea Schulfrei und sie werden von Zdenka in den Park geschickt. Unterwegs treffen die Mädchen den Jungen Anton, vor dem die beiden Angst haben. Die ältere und vernünftigere Schwester Ruth ist sicher, dass ihre Mutter den beiden Schwestern verbieten würde, dass sie etwas mit Anton zu tun hätten, während die jüngere und impulsivere Schwester Lea sie sofort dem Jungen verrät.
Dem Jungen gelingt es die Mädchen dazu zu überreden mitzukommen und er bringt sie in in eine Höhle hinunter, wo ein großes Lager gestohlener Teppiche gesteckt wird. Die Mädchen sind zu dieser Zeit preisgegeben, denn sie haben sich erlaubt, mit dem Jungen zu gehen. Er erzählt den Mädchen eine findige Geschichte über die Teppiche:
Sein Vater sei Seemann in Triest und habe die Teppiche von einem Freund in Afrika bekommen und der Vater werde nach seiner Heimkehr die Teppiche verkaufen.
Nach dem ersten Besuch der Mädchen in der Höhle ist bei ihnen eine Sehnsucht geweckt, in die Höhle zurückzukommen. Ihr Besuch zwei Tage später wird ihnen aber ein entsetzliches Erlebnis, denn der Junge lässt sich nackt ausziehen, wonach er auch selber auszieht, was einen Schrecken tief in den Mädchen setzt.
Beim ersten Treffen betrachten die Mädchen Anton als einen „Gassenbub“, der übel riecht, aber „Er führte sie, verführte sie. “ Er ist also ein Symbol der unbekannten Finsternis, nach der die Mädchen sich unbewusst sehnen
„Er war ein Gassenbub, und vielleicht darum weckte er in ihr Erwartungen, die sie [Ruth] sich nicht erklären konnte, denn er war mit all dem behaftet, vor dem die Mutter sie immer wieder warnte.“
Die „Triebschwester“ Lea besiegt also die Vernunftschwester Ruth, die sich aber auch nach dem Gefährlichen sehnt und die beiden Schwestern folgen dem Jungen in die Höhle hinunter.
Als die Mädchen den Jungen erleben, er fahren sie, dass er einen Teppichschatz hütet. Dieser Schatz könnte das Unbekannte symbolisieren, das die Mädchen sehen – die frühere „Vernunftschwester“ Ruth lügt sogar, wenn sie ihm sagt, dass es ihnen erlaubt ist, sich mit ihm zu befinden.
Nach dem Vorfall, wo die Mädchen und Anton zusammen nackt gewesen sind, ist ihre Beziehung zu ihm zerrüttet worden. Er hat versucht sich auf den Mädchen aufzudrängen und sie haben dann das Unbekannte gesehen und abgelehnt.
3.b
Die zwei Mädchen und ihr Verhältnis entwickeln sich durch die Geschichte. Am Anfang ist Lea impulsiv, während Ruth ihre Aufmerksamkeit auf ihr Gewissen richtet: „Ruth war sicher, Mutter würde ihnen den Umgang mit ihm verbieten“
Es macht deswegen Sinn, wenn man die Schwestern als zwei Seiten derselben Person betrachtet. Ruth ist ein Symbol des Über-ichs, das die Triebe unterdrückt: Mit ihrem Gewissen entschuldigt sie sich, dass es schlecht wäre, wenn sie und ihre Schwester mit dem Jungen gingen. Mit ihren undurchdachten Äußerungen und Taten symbolisiert Lea inzwischen das Es – somit sind die Schwestern gemeinsam eine Person.
Nachdem die Mädchen vom Jungen in die dunkle Höhle – ein Symbol der unbearbeiteten und verborgenen Gefühle der Mädchen – gebracht worden sind, hat sich zwischen den Schwestern ein Gleichmut erschienen. „“Und du?“ fragten Ruth und Lea wie aus einem Mund.“
Ruth ist nicht mehr so behutsam, als sie vorher gewesen ist und Lea ist nicht mehr das impulsive Mädchen, das frisch von der Leber weg redet.
Meiner Meinung nach hat diese Art freudianisches Rotkäppchenlesen der Geschichte, wo man den Jungen als den Wolf ansehen könnte, erklären können, an welchen Kreuzwegen ein Mädchen während ihres Aufwachsens stehen könnte.
Svar #1
02. maj 2006 af danielruhmann (Slettet)
Her har du oversættelsen:
Der deutsche Verfasser Peter Härtling hat mit seinem Roman ”Grosse, kleine Schwester” eine Familie im 20. Jahrhundert geschildert. Er lässt die private und die politische Geschichte zu einem interessanten und spannenden Zeitbild verschmelzen. Auf diese Weise gewinnt der Leser einen guten Einblick /darin/, wie sich das Leben /sich/ durch 3 Generationen formte (entwickelte).
Die Episode im folgenden Textauszug (bedre: des folgenden Textauszuges) geht (findet) während des ersten (Ersten) Weltkriegs (Weltkrieges) in Mähren (statt). Das Gebiet gehört heute (zu) Tschechien, /aber/ damals war es (aber) ein Teil des Kaiserreichs (Kaiserreiches) Österreich-Ungarn. Obwohl wir uns im Jahr 1917 befinden, merken die 2 (beiden) Schwestern gar nicht, dass /es/ Krieg herrscht. Sie leben ein ziemlich sorgloses Leben in einer bürgerlichen deutschen Familie. Die Eltern haben ein tschechisches Dienstmädchen(,) Zdenka(,) angestellt, das sich unter anderem um die /pflege der/ Mädchen /zu/ kümmern /hat/ (soll)
Hvornår skal du bruge næste del?
Der deutsche Verfasser Peter Härtling hat mit seinem Roman ”Grosse, kleine Schwester” eine Familie im 20. Jahrhundert geschildert. Er lässt die private und die politische Geschichte zu einem interessanten und spannenden Zeitbild verschmelzen. Auf diese Weise gewinnt der Leser einen guten Einblick /darin/, wie sich das Leben /sich/ durch 3 Generationen formte (entwickelte).
Die Episode im folgenden Textauszug (bedre: des folgenden Textauszuges) geht (findet) während des ersten (Ersten) Weltkriegs (Weltkrieges) in Mähren (statt). Das Gebiet gehört heute (zu) Tschechien, /aber/ damals war es (aber) ein Teil des Kaiserreichs (Kaiserreiches) Österreich-Ungarn. Obwohl wir uns im Jahr 1917 befinden, merken die 2 (beiden) Schwestern gar nicht, dass /es/ Krieg herrscht. Sie leben ein ziemlich sorgloses Leben in einer bürgerlichen deutschen Familie. Die Eltern haben ein tschechisches Dienstmädchen(,) Zdenka(,) angestellt, das sich unter anderem um die /pflege der/ Mädchen /zu/ kümmern /hat/ (soll)
Hvornår skal du bruge næste del?
Svar #2
02. maj 2006 af danielruhmann (Slettet)
Hvorfor skal jeg egentligt rette næste del? Og hvorfor har jeg egentligt brugt tid på at give dig en rettelse tli oversættelsen?
Kig her:
https://www.studieportalen.dk/opg/pdf/o4590.pdf
Det godt nok tyndt af dig...
Kig her:
https://www.studieportalen.dk/opg/pdf/o4590.pdf
Det godt nok tyndt af dig...
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