Tysk
Goethe
Eller om der er nogle, som kender nogle gode sider, hvor man kan finde informationer om Goethe og hans digting etc..
På forhånd tak...
Svar #1
09. marts 2003 af Xabbu (Slettet)
/Xabbu
Svar #2
09. marts 2003 af SP anonym (Slettet)
Kan du ikk fortælle mig, hvad du ved så om digtet??
Hvad er budskabet med det, altså hvad prøver digtet/Goethe at fortælle??
Niels P.
Svar #3
09. marts 2003 af Xabbu (Slettet)
Temaerne er:
Magi og død.
Hvis du har brug for noget om personerne så bare skriv.
/Xabbu
Svar #5
09. marts 2003 af Xabbu (Slettet)
Skriver det på tysk da mine notater også er på tysk:
Der Sohn:
- Er ist furchtsam.
- Er ist schwach.
- Er reagiert wie ein Normales Kind.
- Er hat angst.
- Er will von dem Vater beschützt werden.
- Er besitzt (zu viel?) Fantasie.
Der Vater:
- Er reagiert wie ein Normaler Erwachsener.
- Er versucht, alle Beschützer aufzutreten.
- En denkt rationell.
- Er besitzt keine Fantasie.
Herved ses at det er modsætninger, mellem faderen og sønnen.
Det var lige lidt af det jeg havde.
Håber det kan bruges.
/Xabbu
Svar #6
09. marts 2003 af SP anonym (Slettet)
Svar #7
09. marts 2003 af SP anonym (Slettet)
In der Ballade „Erlkönig" von Johann Wolfgang von Goethe geht es um ein Kind, dem beim nächtlichen Ritt mit dem Vater der „Erlkönig" erscheint, der ihn zu sich locken will. Der Sohn weigert sich, woraufhin der Erlkönig ihm droht. Am Ende stirbt der Sohn.
Es bleibt auch etwas Spannung über das Gedicht hinweg erhalten, da nicht klar wird, was „Erlkönig" eigentlich ist: Fiebertraum des Sohnes, übernatürliche Erscheinung, Symbol für den Tod, eine Verkörperung der Naturkräfte, denen der Mensch hilflos ausgeliefert ist, oder einfach nur das, was der Vater meint?
Es ist ein Kampf zwischen Vater und Erlkönig, wobei der Sohn „Niemandsland" ist, das beide Parteien für sich gewinnen wollen. Bei diesem „Argumentekrieg" zwischen dem lockenden (und schließlich drohenden) Erlkönig und dem beruhigenden und ignorierenden Vater bevorzugt der verunsicherte und hilflose Sohn den Vater, trotzdem gewinnt der Erlkönig. Das könnte daran liegen, dass er ein für den Vater unsichtbarer und unerreichbarer Gegner ist, da dieser ja nur durch seinen Sohn von ihm erfährt. Der Vater wird nur indirekt angegriffen.
Dem Erlkönig scheint der Sohn nicht wirklich so wichtig zu sein wie er angibt, was man an dem Widerspruch zwischen „ Ich liebe Dich " und „ ... so brauch ich Gewalt " erkennen kann.
Dass der Vater den Kampf verloren hat, erkennt man spätestens am „Dem Vater grauset’s", dem Höhepunkt des Schwindens väterlicher Gelassenheit, der auf den Triumph des Erlkönigs folgt, denn nun geht sein ganzer Ernst und seine Glaubwürdigkeit verloren (und wer würde sich von jemandem beruhigen lassen, der selbst Angst hat?), und somit auch seine einzige Waffe gegen den unsichtbaren und unerreichbaren Erlkönig.
Vater und Sohn haben zwei verschiedene Naturauffassungen: Während der Sohn für die mysteriösen Seiten der Natur empfänglich ist und seine Furcht vor der düsteren Natur zum Ausdruck bringt, erhält er von seinem Vater lediglich rationale Erklärungen. Gegen Ende steht aber auch der Vater kurz davor, den Verführungen der Natur zu erliegen („Dem Vater grauset’s" und „Mit Müh’ und Not"). Die immer größer werdende Angst des Vaters kann man auch daran erkennen, dass er es im Laufe der naturmagischen Ballade nicht bei der einfachen Anrede „Mein Sohn" belässt, sondern diese verdoppelt, und in der 4. Strophe heißt es „Sei ruhig, bleibe ruhig". Diede Verdopplungen finden ihre Entsprechungen im „Mein Vater, mein Vater" des Sphnes, das ebenso den Verlust an Kontrolle des Vaters über die Angst seines Sohnes und somit über die lockende Natur darstellt.
Vergleicht man die Situation des „Erlkönig" mit der des „Zauberlehrling", kann man Parallelen erkennen: Das Vater-Sohn-Verhältnis und das Meister-Lehrling-Verhältnis. Die jeweils unterlegene Figur (Sohn, Lehrling) ist den Mächten der Natur hilflos ausgeliefert, während die überlegenen Charaktere (Meister, Vater) nicht in dieser Weise empfänglich für die Kräfte der Natur sind.
Die Intention des „Erlkönig" könnte sein:
Man soll sich selbst helfen
Die Natur ist unerreichbar und kann nicht bekämpft werden
Wenn man kein klares Bild vom Feind hat, ist er kaum verletzbar
Svar #8
09. marts 2003 af SP anonym (Slettet)
Der Erlkönig ist der Elfenkönig (kennst du vielleicht aus "Herr der Ringe"...); das Gedicht zeigt, wie elbische Wesen in die Menschenwelt eindringen und den Menschen vernichten.
Es handelt sich um ein Dreiergespräch: Vater, Sohn, Elfenkönig (Vaterstimme, Kinderstimme, Geisterstimme). Im Fiebertraum des Kindes verschmelzen die Kinderwelt und die Geisterwelt; was dem schwer kranken Kind Angst macht, ist das Zwielicht, das Dunkel der Geisterwelt. In der bewegten Nachtlandschaft kann der Vater das Kind nicht trösten und beruhigen - es sieht Geister, Gespenster (das ist eine Erfahrung, die wohl schon viele Mensachen gemacht haben, die nachts auf einmal vor Gegenständen erschraken, die tagsüber völlig harmlos waren.) Goethe zeigt hier im Bild des Kindes, das sich unheimlichen Mächten ausgesetzt sieht, die Angst der Menschen überhaupt vor dem Unheimlichen, dem Übernatürlichen, den geheimnisvollen Kräften der Natur, die den Menschen packen. (Da kann man durchaus auch an Naturereignisse wie die letzte Flutkatastrophe denken.)
Daneben gibt es aber auch eine erotische Seite in dem Gedicht: Das Kind fühlt sich bedrängt durch den Erlkönig, der zunächst seine Töchter anbietet, schließlich aber selbst immer deutlicher mit Gewalt droht. Dass hier eine versteckte Angst vor Vergewaltigung angedeutet wird, haben manche Interpreten behauptet - die Zeilen "Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt, und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt" sind ja eigentlich eindeutig, aber man hat über diesen sexuellen Aspekt früher gern hinweggesehen.
Skriv et svar til: Goethe
Du skal være logget ind, for at skrive et svar til dette spørgsmål. Klik her for at logge ind.
Har du ikke en bruger på Studieportalen.dk?
Klik her for at oprette en bruger.
