Tysk

Tysk EKSAMEN! 24 timers forberedelse.

21. juni 2012 af Sweetaa (Slettet) - Niveau: B-niveau

Hej. Jeg skal op til min tysk eksamen i morgen (d. 21/6) kl 12. Så hvis jeg kan nå at få et par hurtige svar inden da, ville det være meget nyttigt!

Mit tysk er meget dårligt så kunne godt bruge lidt hjælp til forståelse af teksten.

Har fået en tekst af Ingeborg Drewitz. Den hedder: Nacht.

Jeg kommer til at bruge lang tid på at oversætte og forstå teksten. Så hvis der er nogen som hurtigt kan læse teksten igennem og give mig et mindre resumé eller bare det vigtigste ang. handlingsforløbet i teksten, så ville det være mig en stor hjælp til videre forståelse. Jeg kunne evt. også godt bruge vigtige elementer, som jeg kan tage med i min præsentation. Men det kan jeg også selv klare, når jeg engang når så langt...

Mange tak.

 

Teksten:

Liebe Hanna, heute morgen habe ich mich entschlossen, endlich einmal ausführlich an Sie zu schreiben, vielleicht weil die Birken schon knospig sind im Park. Jetzt, nachmittags, sammelt sich das Sonnenlicht auf dem Fabrikgewölk und färbt es goldbraun. nichts hat sich verändert, der Singsang der Fabriksirenen nicht, der Singsang der Wochen, der Singsang des Jahres nicht. Vielleicht ist das tröstlich, ich weiß es nicht. Ja, liebe Hanna, Ihre Mutter ist nun schon acht Wochen unter der Erde. Sie hatten damals dem Blumenhändler an der Ecke telegrafiert, und er hat sein Möglichstes getan, der Sarg war mit Tulpen und Narzissen geschmückt, und aus dem Haus waren alle mit sogar Kahlert, dem Sie nie recht getraut haben. Sie dürfen also beruhigt sein. Dennoch kann ich mir vorstellen, wie Ihnen zumute sein Muss, dass Sie Ihre Mutter nicht pflegen, nicht einmal mehr besuchen konnten, als sie lag -
Ich habe den Brief an dieser stelle unterbrochen, aber ich habe mich nun doch entschlossen, Ihnen nichts zu verheimlichen. Ich kenne Ihre Mutter fast dreißig Jahre, wir haben nebeneinander in der Sonne gesessen und Jäckchen gestrickt, und wir haben nebeneinander im Keller gesessen, als das Haus über uns zusammensackte. Gewiss, wir haben uns längst abgewöhnt, in solchen Erinnerungen etwas Verbindliches zu sehen, weil ja das Leid jeden sondert. Aber Sie wissen, dass Sie und Ihre Kinder, Ihre Besuche sonntags manches auf gewogen, manches zurechtgerückt habe im Leben Ihre Mutter. Und dann war das plötzlich vorbei, an einem Sonntag, auf den sie wie auf jeden Sonntag gewartet hat. Damals - ich will nicht schreiben, wie uns zumute war - damals kam ich am Montag zu Ihrer Mutter, nachdem ich mir Allgemeinsätze wie: Es kann nicht von Dauer sein, Dass sie die Stadt auseinanderreißen! es wird etwas geschehen gegen den Willkürakt! zurechtgelegt hatte, wie sie einem nach jeder Katastrophe zuerst einfallen.
Ihre Mutter hatte drei Körbe voller Pflaumen im sich, und auf dem Tisch standen sauber ausgewaschen und aufgereiht die Weckgläser. "Ja, so ist das!" begrüßte sie mich und trennte eine Pflaume auf, löste den stein und reichte mir die aufgeklappte Frucht. "Schön saftig, kosten Sie! Ganz gelb das Fruchtfleisch" Sie wies mir mit einem Kopfnicken den Schemel. Und da sassen wir dann beide und entkernten Pflaumen. Die Fingerkuppen bräunten sich vom Saft, deutlich traten die Zeichnungen der Haut hervor. Die Schüssel, in die wir die Pflaumen warfen, füllte sich, das offene Fruchtfleisch verströmte bitteren Herbstgeruch.
"Sonnabend habe ich die Pflaumen bekommen. Aus der Kleingartenkolonie. Sie kennen sicher die grüne Laube mit der Veranda. Wollten wohl noch weg, die Hälfte der Gläser bringen. Sie sind ja immerhin fünf Personen!" sagte sie.
Sie hatte es also auch erfahren. Das wusste ich nun. Wir entkernten alle Pflaumen, wuschen sie und verteilten sie in die Gläser, und als wir die Gummiringe auflegten, die Sie noch vor einer Woche mitgebracht hatten, meinte Ihre Mutter, es sei schade, sie habe lange nicht so schöne Pflaumen gehabt. Ja, aber das wollte ich Ihnen nicht erzählen, Hanna, und auch das night, dass Ihre Mutter die Zimmer frisch tapezieren ließ. Wir hatten ja lle seit langem unterlassen, uns zu häuslich einzurichten. Ich wollte Ihnen von der Krankheit schreiben, einer Herbsterkältung, die zur Lungenentzündung wurde, nichts Aussergewöhnliches, wenn jemand über sechzig ist. Es war kein Krankenhausplatz frei, so wohnte ich in den Tagen und Nächten der krise bei Ihrer Mutter. Als sie schon aufsitzen konnte, sahen wir uns das fotoalbum an. Die kinderbilder von Ihnen und von Frank stimmten sie heiter, sie erzählte vin Ihren verklecksten Heften und von Franks Schwierigkeiten mit der Grammatik. Die Soldatenbilder des Jungen überblätterte sie flüchtig wie immer. Dann legte sie das Album plötzlich zur Seite. Sie wissen, Hanna, Ihr Hochzeitsbild hatIhre Mutter schon immer weich gestimmt, weil es die letzte Aufnahme ist, die euch Geschwister vereint. Ich schloss das Album in den Schrank zurück. Eine Woche Später hielt der Arzt die Kranke für genesen, zwei Wochen später werden Sie die Todesnachricht in den Händen gehabt haben. Wir glaubten alle an einen Rückfall genau wie Sie, Inzwischen habe ich die Wohnung aufgelöst.
Ja, Hanna, ich kann es nicht für mich behalten, nicht um mich zu entschuldigen, ich bin ja jeden Tag bei Ihrer Mutter gewesen bis zum Abend. Wir haben über Sie und Ihre Kinder gesprochen, über das erzgebirgische Spielzeug, das ich für die Kinder zu Weihnachten besorgen sollte, wir haben uns begeistert wie Großmütter sich für ihre Enkel begeistern. Von Ihrem Bruder haben wir nicht geredet. Vielleicht hätte ich davon anfangen sollen, vielleicht hätte sich die Verkrampfung gelöst, in der sie's getan hat: Schlaftabletten -
Ich habe es erst drei Wochen danach erfahren, als mir genehmigt wurde, den privaten Nachlass an Ihrer Statt an mich zu nehmen. Ich bin eingedrungen in die Nacht, aus der sie keinen Ausweg mehr hatte - zu spät, Hanna, zu spät.
Wir alle wissen , dass Ihre Mutter unter Franks Entfremdung gelitten hat. Sie betonte zu oft, dass sie sein seinetwegen nicht zu Ihnen in den Westen der Stadt zöge, dass sie bereit sein wollte für ihn, dem wohl immer der Vater gefehlt hätte. Ich erinnere mich, wie sie lächelte, wenn sie seinen Rang nannte. Vergeblich! sagte sie mit diesem Lächeln und: Lasst ihn doch die rolle, die er sich gewählt hat, studieren! Offizzier der Volksarmee - wieviele sind das! Wollt Ihr sie alle verdammen? Ich seh sie noch die Hände ineinander verschränken, vor igrem inneren Auge mögen dann die uniformen der letzten dreißig Jahre aufgereiht gewesen sein - aber im Fotoalbum überschlug  sie die Aufnahmen von Frank in Uniform, die Frühen und die der letzten Jahre.
Er besuchte die Mutter manchmal, niemals sonntags, wenn Sie mit Ihren Kindern zu erwarten waren. Die Schwäger hatten ja nicht gut zueinander gestanden seit dem Streit am Abend der Hochzeit. Nun war wenige Tage vor dem Tod Ihrer Mutter eine Aufnahme von Frank in unsern Zeitungen. Er ließ drei junge Leute abführen, die beim Fluchtversuch verhaftet worden waren. Einer schien angeschossen und krümmte sich. Ich verständigte mich mit dem Arzt, um Ihrer Mutter die Zeitung fernzuhalten, die sie abonniert hatte, obwohl sie einen Ekel vor unsern blättern hatte. Aber Ekel und Widerwillen zu überwinden, war ihr Grundsatz. Der Arzt überließ es mir zu handeln, da der positive Zustand der Kranken jeden Eingriff in ihnen persönlichen Bereich als Übergriff hätte erscheinen lassen. Ich entfernte die Zeitung aus dem Briefkasten. Aber im Nachlass fand sich die klischierte Aufnahme aus der Zeitung herausgeschnitten und mit allen Uniformbildern aus dem Album in die Schreibunterlage geklemmt. Neun blätter waren vom Schreibblock gerissen, neun Briefanfänge:
Mein Junge -
Herr Hauptmann -
Frank, Kind -
Satan -
Unglückseliger -
Ekel, Ekel, Ekel, über dich -
Du Judas -
Kind – Kind – Kind -
Du mein lieber, elender Sohn -

lauten die anreden. Sie war wohl schon von den Tabletten benommen, das erklärt das Pathos mancher Formulierung. Die Briefe sind versiegelt worden, ich habe ja unter Aufsicht gearbeitet. Aus allen zusammen ergibt sich, dass Ihr Bruder Frank die Mutter schriftlich von seiner abermaligen Beförderung in Kenntnis gesetzt haben muss. Auffindbar war nichts Außer Papierasche. Sie muss in diesen letzten Stunden oder Tagen – wer weiß, wie lange sie die Nachricht mit sich herumgetragen hat und wann ihr das Zeitungsbild in die Hände gekommen ist! (vielleicht durch Kahlert, behaupten manche wenn wir beim Einkaufen die köpfe zusammenstecken) – sie muss es da mühsam begriffen haben, dass ihr Lächeln, ihre Langmut, ihre mütterliche Liebe und Langmut bewirkt hat, dass Frank vollkommen im gehorsam geworden ist.
Der Brief liegt noch immer hier. Ich will auf diese leere Seite nur noch Grüße schreiben. Das erzgebirgische Spielzeug schicke ich zu Antjes Geburtstag ab, die kleinen Wagen sind für Peter. Heute ist ein grauer Tag, aber die Birken schwingen. Ich werde Stiefmütterchen auf das Grab pflanzen, Ihr Bruder hat Geld für eine Platte an den Steinmetz überwiesen. Der Brief an ihn, d. h. Neun Briefanfänge befinden sich in den Händen der Kriminalpolizei, Inspektor Bohnen bearbeitet die freiwilligen Abgänge der Rentner unsres Bezirks. Oder vielleicht lässt er sie auch ruhen, das ist uns unbekannt. Entschuldigen Sie die fahrige Schrift, liebe Hanna, es wird noch immer so früh dunkel, und das Licht ertrage ich jetzt nicht. Jetzt nicht.

Immer Ihre
A. K.


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Svar #1
21. juni 2012 af trusty (Slettet)

Nu kommer jeg ikke lige med et svar som du kan bruge, men det kan være du kan hjælpe mig! Jeg skal også op i morgen, men jeg har ikke helt fået fat i hvad det er man skal?

 

Skal man bare præsentere teksten altså et referat, så sige hvorfor den høre under det tema den gør og så til sidst perspektivere til tekster? :-)


Svar #2
21. juni 2012 af Sweetaa (Slettet)

Hej Sarah.

Godt spørgsmål. Jeg er egentlig også selv lidt i tvivl om hvor meget analyse der skal med i præsentationen. Jeg tror ikke der skal særlig meget med. Det vigtigste er som du siger: Resumé, Tema/fortolkning og perspektivering. Undervisningsministeriet nævner heller ikke andre ting i deres "stx tysk bekendtgørelse" 

 

Prøv evt. at tage et kik her. under punkt 4.2.2.

http://www.uvm.dk/Uddannelser-og-dagtilbud/Gymnasiale-uddannelser/Studieretninger-og-fag/Studentereksamen-%28stx%29/Fag-paa-stx/~/media/UVM/Filer/Udd/Gym/PDF10/Vejledninger%20til%20laereplaner/Stx/100813_vejl_tysk_B_forts_stx.ashx

 

De skriver det lidt uklart... "osv."....:

"I sin præsentation vælger eksaminanden selv, hvilken vinkel der lægges på teksten, og hvad der er relevant at trække frem osv."

Men det tyder på at man i hvert fald skal trække et eller andet frem.. ;P

 


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Svar #3
21. juni 2012 af trusty (Slettet)

Okay, mange tak :P Har bare spurgt alle på mit hold og de aner det heller ikke, nu må vi se hvordan det går, men held og lykke til dig! ;)


Svar #4
21. juni 2012 af Sweetaa (Slettet)

Det var så lidt.

 

Hvis du er helt blank, (ligesom mig...) så kan du måske bruge det her..:

http://www2.aasg.dk/asgaf/Tysk/Eksamen/Struktur.htm

 

Mange tak. Og i lige måde! :)


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Svar #5
21. juni 2012 af trusty (Slettet)

Åh, mange tak!! Den tror jeg at jeg kan bruge :)

 

Og tak :)


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