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analyse af liebesgeschichte (hamburger abendblatt)

09. august 2012 af anoano2 (Slettet) - Niveau: C-niveau

hej derude. 

har brug for hjælp til analyse og oversættelse af denne liebesgeschichte hamburger abendblatt ekenstam mfl- greif zu, gratisk forlag 1975)  gerne hvis der også er nogle der har perspektivering til liebe und reisen generelt også. 

 

skal nemlig til 24timer eksamen i den imorgen. 


Svar #1
09. august 2012 af anoano2 (Slettet)

Liebesgeschichte -  kærligheds historie

Med et brev begyndte kærligheden. Et ungt par overvandt begrænsningerne i vores delte land. bryllup i Vestberlin

exceptionel kærlighedshistore fundet disse dage foran en  kontor i Berlin hende lykkelig slutning.
Det er en historie om kærlighed i delte Tyskland.
Hamburger Abendblatt var der ved løft fra Mecklenburg, Hans og Birgitte fra Pfalz til deres bryllup.

Wir haben Namen und Ortsangaben geändert, um die Identität des Paares zu schützen)

Die Geschichte von Hans und Brigitte begann vor über zehn Jahren in Hamburg. Heute wundern sich beide, dass das, was vor über einem Jahrzehnt so harmlos anfing, für sie zum ¨Großen Ernst¨ des Lebens wurde.

Als Schüler war Hans damals mit einer mecklenburgischen Theatergruppe in die Hansestadt gekommen. Für die wenigen tage im Westen fand der Aufnahme bei einer Hamburger Familie, die ihn rührend umsorgte. Bei einem Blick in eine Zeitschrift entdeckte Hans eine lange Liste, in der Jugendliche Brieffreundschaften suchten.

Nach seiner Rückkehr schreib Hans von zu Hause  an die Redaktion mit der Bitte, ihm eine Brieffreundin zu vermitteln. Es wurde die damals 14 jährige Brigitte, die sich eigentlich einen Brieffreund aus Berlin oder München gewünscht hatte. Sie antwortete, wie sie heute sagt: mehr aus Mitleid mit dem 17jährigen in der Zone.

Sie trafen sich in Berlin. Der einmal geknüpfte Kontakt riss nicht mehr ab. Die Korrespondenz ging hin und her. Sie drehte sich um die Themen, die Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren allemal bewegen: Schlagersänger, Filmstars und schulprobleme. Brigitte riskierte mehr als Hans. Einmal, so gesteht sie heute ohne scheu, musste sie zu Hause sogar des Briefwechsels wegen eine Tracht Prügel einstecken. In ihrem Heimatdorf hatten die Verwandten für die Neigung des jungen Mädchens wenig Verständnis, mit fremden jungen Männern zu korrespondieren.

Es dauerte Jahre, bis such die beiden Freunde zum erstenmal sahen. 1965 fuhr Brigitte mit einer katholischen Jugendgruppe nach Berlin. Im Ostteil der Stadt traf sie den blonden hochaufgeschossenen Hans, der dort begonnen hatte, Chemie zu studieren. Brigittes Reiseprogramm enthielt nur wenige freie Stunden: dennoch Zeit genug, um die Breiffreundschaft in Liebe zu verwandeln. 

Schon wenige Monate Später war die dunkelhaarige Brigitte wieder in Berlin. Um ihren Hans im Ostteil der Stadt besuchen zu können, hatte sie West-Berlin zu ihrem Urlaubsort gewählt. Vom Westen der Stadt sah sie freilich wenig. Jeden Morgen stand sie schon zu früher stunde am Sektorenübergang.  Der tägliche Gang von West nach Ost war für sie ein Weg ins Glück. Die mauer hinderte Hans daran, ihre besuche zu erwidern.

Brigitte beschloss, in West-Berlin Arbeit anzunehmen, um mit Hilfe  ihres westdeutschen Passes möglichst häufig ihren Freund jenseits der Berliner Demarkationslinie besuchen zu können. Doch inzwischen erhoben Brigittes Verwandte aus der pfälzischen Heimat Protest. Sie hielten nichts von einer ernsten Bindung über die trennenden Grenzen Deutschlands hinweg. Das Mädchen, noch nicht volljährig, wurde nach England geschickt – zur :beruflichen Vervollkommnung: wie es Brigitte heute mit ironischem Unterton umschreibt und gleich hinzufügt: :Damals wäre meiner Familie jeder Ort recht gewesen, wenn er nur weit genug von Berlin und damit von Hans entfernt gewesen wäre.

Nach dem Examen...
Brigitte hielt es nur vier qualvolle Monate in London aus. Dann ging sie „schnurstracks“, ohne zu Hause anzufragen, nach Berlin – zu Hans. Im Westteil der Stadt nahm sie eine Stellung als Sekretärin an. Hans bestand sein Diplom-Examen – was lag näher, als Heiratspläne zu schmieden? Doch immer wieder kollidierten ihre Pläne mit den harten Realitäten des gespaltenen Landes.

Eine überraschend erteilte Besuchsgenehmigung ermöglichte es Brigitte, ihre zukünftigen Schwiegereltern  in Mecklenburg aufzusuchen. Es scheint, als habe dieser Besuch die Zuneigung der beiden jungen Leute zueinander noch mehr vertieft.

Die Sorgen um die gemeinsame Zukunft werden drängender. Brigitte zukünftige Schwiegereltern rechnen damit, bald eine Tochter mehr im Hause zu haben. Niemand glaubt, dass de beiden ernsthaft eine Flucht von Hans ins Auge fasen.
Als sich für Hans die Gelegenheit bietet, wird nicht gezögert. Doch Hans flieht nicht allein. Brigitte, die eigentlich ungehindert die Grenze zum Westen passieren könnte, ist bei ihm. Gemeinsam wagen sie das gefährliche Unternehmen.

Bummel durch Hamburg
Heute leben beide in West-berlin. Aus den fenstern ihrer Wohnung im 5. Stock kann man unschwer über die mauer in den anderen Teil der Stadt sehen, in dem sich beide auch heute noch- Wochen nach ihrer Flucht – besser auskennen, als im Westen. Ihr Polterabend unterscheidet sich nicht von anderen junggesellen-Abschiedsgeiern. Nur einmal verstummt die Fröhlichkeit für wenige Augenblicke, als der Postbote einen Gratulationsbrief von drüben bringt. Übrigens, auf ihrer Hochzeitsreise legen Hans und Brigitte in Hamburg Station ein. Einen langen Abend wollen die beiden durch die Stadt bummeln, in der die Geschichte ihrer Liebe eigentlich ihren Anfang nahm


Svar #2
09. august 2012 af anoano2 (Slettet)

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