Tysk
Der Besuch in der alten Schule
Aufgabe 2.
Eva Speisinger macht sich auf den Weg zur Schule. Ein rauher und kalter Wind weht ihr um die Ohren. Die ersten Anzeichen von Frühjahr liegen in der Luft. Sie geht fast auf demselben Weg zur Schule, welchen sie schon als Kind benutzt hat. Ihre Gedanken blicken zurück auf ihre Kindheit. Ihr ist fast so als ob sie das Gewicht ihres Schulranzen auf dem Rücken merken kann. Kindheitserrinnerungen werden wieder wach, die Gedanken die sie sich immer machte auf dem Weg zur Schule. Da waren die Klassenarbeiten die man machen musste, die verschiedenen Feste zu denen man ging und da war auch der Junge in den sie damals unsterblich verliebt war. Vierzehn Jahre war sie damals alt. Fast genauso alt wie ihr eigner Sohn Rolf.
Eva’s Gedanken fingen an sich um den Grund ihres Besuches bei Herrn Kolhhammer zu drehen. Nein, es war kein gewöhnlicher Besuch, es war eher eine Vorladung die sie von ihm zugeschickt bekommen hatten. Ihr Sohn hatte Schuleigentum zerstört, sich mit einem anderen Jungen geschlagen. Eva fing an sich Selbstvorwürfe zu machen. Hatte sie sich zu wenig um ihren
Jungen gekümmert. Die viele Arbeit im Theater, ihr schlechtes Gewissen, alle diese Dinge gingen ihr durch den Kopf als sie plötzlich vor dem eisernen Tor am Schuleingang stand. Sie fühlte sich merkwürdig. Ihr war als ob sie wieder als Schülerin an ihre alte Schule zurückkehrte.
Der Pförtner der Schule wies ihr den Weg zum Büro von Herrn Kohlhammer. Als sie das das Vorzimmer betrat, bemerkte sie eine Person die ihr irgendwie bekannt vorkam, ja richtig, es war der Junge von damals, heute ein Mann mittleren Alters. Sie begrüßten sich herzlich und ihr wurde ganz warm ums Herz. Ihre Erinnerungen an früher wurden wieder wach. Er war der Junge der ihr immer heimlich Briefe schickte. Bei dem Gedanken an diese Erinnerung bekam sie ein Lächeln in ihrem Gesicht und er lächelte zurück. Er war nur per Zufall hier. Normalerweise war seine Frau diejenige, die sich um die schulischen Dinge kümmerte. Plötzlich ging die Tür auf, Herr Kohlhammer, Rolfs Lehrer kam herein. Er fordert beide auf mit in sein Büro zu kommen.
Er kommt sofort zur Sache. Es sei zu einer Schlägerei zwischen Rolf und dem Sohn von Bluhmenthal gekommen. Ein Stuhl sei gegen eine Tafel geschleudert worden und dadurch zerstört worden. Kohlhammer beklagt sich über die zunehmende Gewalt. Er spricht von fehlender Tolerance und zunehmender Gewaltbereitschaft.Die Kinder von heute seinen grausam gegeneinander.
Lene Speisinger versucht auszugleichen, sie will gerne für den Schaden aufkommen. Nur so einfach ist die ganze Sache nicht, meinte Kohlhammer. Der Grund zu dieser Schlägerei sei das grösste Problem, Rolf hätte nämlich behauptet das der Name Blumenthal jüdisch sei. Daraufhin habe das eine Wort das andere gegeben und dadurch kam es letztendlich zu dieser Schlägerei.
Herr Blumenthal und Frau Speisinger sitzen wie erstarrt auf ihren Stühlen. Aus der menschlichen Wärme und Nähe wird plötzlich Kälte und Distance.
Auf dem Weg nach Hause wird Lene Speisinger plötzlich klar, das nicht alles mehr so ist wie es mal war und was ihren Sohn Rolf angeht, da bezweifelt sie ob sie ihren Sohn überhaupt noch richtig kennt.
Aufgabe 3.
Kommentiere die Aussage des Klassenlehreres
Rolfs Aussage „ Der Name Blumenthal ist Jüdisch“ ist der Stein des Anstosses. Allein der Ausdruck „Jüdisch“ hat sehr viele negative Verbindungen wie z.B. Geldwuchere, Pfennigfuchser, Mensch zweiter Klasse, Dachau oder Gaskammer.
Allein das Wort „Jude“ oder „ein Jude sein“ wird auch heute leider immer noch als Schimpfwort angesehen und benutzt. Die Geschehnisse im dritten Reich, die Judenverfolgung und der endgültige Holocaust unter der Herrschaft der Nationalsozialisten prägt auch heute noch das Verständnis vom „Deutsch sein“.
Der Grund, warum Kohlhammer die Eltern beider Kinder zu einem Gespräch bittet, kann eigentlich nur einer sein, nämlich:
„WEHRET DEN ANFÄNGEN“
Für ihn ist es wichtig, das Übel mit der Wurzel herauszuziehen, dem Rassismus den Nährboden nehmen.
Svar #1
08. maj 2003 af SP anonym (Slettet)
(Eva’s)Evas Gedanken fingen an sich um den Grund ihres Besuches bei Herrn (Kolhhammer)Kohlhammer zu drehen. Nein, es war kein gewöhnlicher Besuch, es war eher eine Vorladung /,/ die sie von ihm zugeschickt bekommen (hatten)hatte. Ihr Sohn hatte Schuleigentum zerstört, sich mit einem anderen Jungen geschlagen. Eva fing an sich Selbstvorwürfe zu machen. Hatte sie sich zu wenig um ihren
Jungen gekümmert(.)? Die viele Arbeit im Theater, ihr schlechtes Gewissen, alle diese Dinge gingen ihr durch den Kopf /,/als sie plötzlich vor dem eisernen Tor am Schuleingang stand. Sie fühlte sich merkwürdig. Ihr war/,/ als ob sie wieder als Schülerin an ihre alte Schule zurückkehrte.
Der Pförtner der Schule wies ihr den Weg zum Büro von Herrn Kohlhammer. Als sie das (das) Vorzimmer betrat, bemerkte sie eine Person /,/ die ihr irgendwie bekannt vorkam, ja richtig, es war der Junge von damals, heute ein Mann mittleren Alters. Sie begrüßten sich herzlich und ihr wurde ganz warm ums Herz. Ihre Erinnerungen an früher wurden wieder wach. Er war der Junge /,/ der ihr immer heimlich Briefe (schickte)geschickt hatte. Bei dem Gedanken an diese Erinnerung bekam sie ein Lächeln in (ihrem)ihr Gesicht und er lächelte zurück. Er war nur per Zufall hier. Normalerweise war seine Frau diejenige, die sich um die schulischen Dinge kümmerte. Plötzlich ging die Tür auf(,). Herr Kohlhammer, Rolfs Lehrer /,/ kam herein. Er fordert beide auf mit in sein Büro zu kommen.
Er kommt sofort zur Sache. Es sei zu einer Schlägerei zwischen Rolf und dem Sohn von (Herrn?)Bluhmenthal gekommen. Ein Stuhl sei gegen eine Tafel geschleudert (worden) und dadurch zerstört worden. Kohlhammer beklagt sich über die zunehmende Gewalt. Er spricht von fehlenderToleranz(Tolerance) und zunehmender Gewaltbereitschaft.Die Kinder von heute (seinen)seien grausam gegeneinander.
Lene Speisinger versucht auszugleichen, sie will gerne für den Schaden aufkommen. Nur so einfach ist die ganze Sache nicht, meinte (Herr?)Kohlhammer. Der Grund (zu) dieser Schlägerei sei das (grösste)größte Problem(,). Rolf hätte nämlich behauptet (das),dass der Name Blumenthal jüdisch sei. Daraufhin habe das eine Wort das andere (gegeben)ergeben und dadurch kam es letztendlich zu dieser Schlägerei.
Herr Blumenthal und Frau Speisinger sitzen wie erstarrt auf ihren Stühlen. Aus der menschlichen Wärme und Nähe wird plötzlich Kälte und (Distance)Distanz.
Auf dem Weg nach Hause wird Lene Speisinger plötzlich klar, (das)dass nicht alles mehr so ist /,/ wie es mal war und was ihren Sohn Rolf angeht, da bezweifelt sie ob sie (ihren Sohn)ihn? überhaupt noch richtig kennt.
Aufgabe 3.
Kommentiere die Aussage des Klassenlehreres
Rolfs Aussage „ Der Name Blumenthal ist (Jüdisch)jüdisch“ ist der Stein des (Anstosses)Anstoßes. Allein der Ausdruck („Jüdisch“)“jüdisch“ hat sehr viele negative Verbindungen /,/ wie z.B. (Geldwuchere) Geldwucherer, Pfennigfuchser, Mensch zweiter Klasse, Dachau oder Gaskammer.
Allein das Wort „Jude“ oder „ein Jude sein“ wird auch heute leider immer noch als Schimpfwort angesehen und benutzt. Die Geschehnisse im dritten Reich, die Judenverfolgung und der endgültige Holocaust unter der Herrschaft der Nationalsozialisten prägt auch heute noch das Verständnis vom „Deutsch sein“.
Der Grund, warum Kohlhammer die Eltern beider Kinder zu einem Gespräch bittet, kann eigentlich nur einer sein, nämlich:
„WEHRET DEN ANFÄNGEN /!/“
Für ihn ist es wichtig, das Übel( mit der Wurzel herauszuziehen) bei der Wurzel zu packen(ville jeg sige), dem Rassismus den Nährboden /zu/ nehmen.
/.../ skal du indsaette
Mvh
Svar #2
08. maj 2003 af witczak (Slettet)
(Eva’s)Evas Gedanken fingen an sich um den Grund ihres Besuches bei Herrn (Kolhhammer)Kohlhammer zu drehen. Nein, es war kein gewöhnlicher Besuch, es war eher eine Vorladung /,/ die sie von ihm zugeschickt bekommen (hatten)hatte. Ihr Sohn hatte Schuleigentum zerstört, sich mit einem anderen Jungen geschlagen. Eva fing an sich Selbstvorwürfe zu machen. Hatte sie sich zu wenig um ihren
Jungen gekümmert(.)? Die viele Arbeit im Theater, ihr schlechtes Gewissen, alle diese Dinge gingen ihr durch den Kopf /,/als sie plötzlich vor dem eisernen Tor am Schuleingang stand. Sie fühlte sich merkwürdig. Ihr war/,/ als ob sie wieder als Schülerin an ihre alte Schule zurückkehrte.
Der Pförtner der Schule wies ihr den Weg zum Büro von Herrn Kohlhammer. Als sie das (das) Vorzimmer betrat, bemerkte sie eine Person /,/ die ihr irgendwie bekannt vorkam, ja richtig, es war der Junge von damals, heute ein Mann mittleren Alters. Sie begrüßten sich herzlich und ihr wurde ganz warm ums Herz. Ihre Erinnerungen an früher wurden wieder wach. Er war der Junge /,/ der ihr immer heimlich Briefe (schickte)geschickt hatte. Bei dem Gedanken an diese Erinnerung bekam sie ein Lächeln in (ihrem)ihr Gesicht und er lächelte zurück. Er war nur per Zufall hier. Normalerweise war seine Frau diejenige, die sich um die schulischen Dinge kümmerte. Plötzlich ging die Tür auf(,). Herr Kohlhammer, Rolfs Lehrer /,/ kam herein. Er fordert beide auf mit in sein Büro zu kommen.
Er kommt sofort zur Sache. Es sei zu einer Schlägerei zwischen Rolf und dem Sohn von (Herrn?)Bluhmenthal gekommen. Ein Stuhl sei gegen eine Tafel geschleudert (worden) und dadurch zerstört worden. Kohlhammer beklagt sich über die zunehmende Gewalt. Er spricht von fehlenderToleranz(Tolerance) und zunehmender Gewaltbereitschaft.Die Kinder von heute (seinen)seien grausam gegeneinander.
Lene Speisinger versucht auszugleichen, sie will gerne für den Schaden aufkommen. Nur so einfach ist die ganze Sache nicht, meinte (Herr?)Kohlhammer. Der Grund (zu) dieser Schlägerei sei das (grösste)größte Problem(,). Rolf hätte nämlich behauptet (das),dass der Name Blumenthal jüdisch sei. Daraufhin habe das eine Wort das andere (gegeben)ergeben und dadurch kam es letztendlich zu dieser Schlägerei.
Herr Blumenthal und Frau Speisinger sitzen wie erstarrt auf ihren Stühlen. Aus der menschlichen Wärme und Nähe wird plötzlich Kälte und (Distance)Distanz.
Auf dem Weg nach Hause wird Lene Speisinger plötzlich klar, (das)dass nicht alles mehr so ist /,/ wie es mal war und was ihren Sohn Rolf angeht, da bezweifelt sie ob sie (ihren Sohn)ihn? überhaupt noch richtig kennt.
Aufgabe 3.
Kommentiere die Aussage des Klassenlehreres
Rolfs Aussage „ Der Name Blumenthal ist (Jüdisch)jüdisch“ ist der Stein des (Anstosses)Anstoßes. Allein der Ausdruck („Jüdisch“)“jüdisch“ hat sehr viele negative Verbindungen /,/ wie z.B. (Geldwuchere) Geldwucherer, Pfennigfuchser, Mensch zweiter Klasse, Dachau oder Gaskammer.
Allein das Wort „Jude“ oder „ein Jude sein“ wird auch heute leider immer noch als Schimpfwort angesehen und benutzt. Die Geschehnisse im dritten Reich, die Judenverfolgung und der endgültige Holocaust unter der Herrschaft der Nationalsozialisten prägt auch heute noch das Verständnis vom „Deutsch sein“.
Der Grund, warum Kohlhammer die Eltern beider Kinder zu einem Gespräch bittet, kann eigentlich nur einer sein, nämlich:
„WEHRET DEN ANFÄNGEN /!/“
Für ihn ist es wichtig, das Übel( mit der Wurzel herauszuziehen) bei der Wurzel zu packen(ville jeg sige), dem Rassismus den Nährboden /zu/ nehmen.
/.../ skal du indsaette
Mvh
Svar #3
08. maj 2003 af witczak (Slettet)
det skulle ikke vaere anonym
Mvh
Sieh dir mal Relativnebensätze an! Du vergisst immer das Komma.
Ansonsten war es aber meget, meget godt!
Mvh
Svar #7
10. maj 2003 af SP anonym (Slettet)
Svar #8
10. maj 2003 af witczak (Slettet)
wenn du jetzt dadurch deine Kommasetzung bei den Relativnebensätzen verbessern kannst, dann war meine Berichtigung ja, wie du schon schreibst, nicht vergebens.
Mvh
Skriv et svar til: Der Besuch in der alten Schule
Du skal være logget ind, for at skrive et svar til dette spørgsmål. Klik her for at logge ind.
Har du ikke en bruger på Studieportalen.dk?
Klik her for at oprette en bruger.
